Vergütungsstahl

Definition und Eigenschaften von Vergütungsstahl

Vergütungsstähle sind unlegiert oder legiert und weisen einen Kohlenstoffanteil auf, der zwischen 0,25 und 0,60 % liegt.
Sie sind besonders zum Härten, erste Etappe des Vergüntungsprozesses, geeignet und weisen nach dem Anlassen
gezielte mechanische Eigenschaften, wie zum Beispiel eine gewünschte Zugfestigkeit kombiniert mit einer guten
Zähigkeit, auf, die im Normalzustand nocht nicht gegeben ist.

                1.8550
                1.8519
1.2990 mod. 1.2714+QT 1.2361 1.2312     1.4841 1.4122 1.7227
1.2842 1.2709 ESU 1.2360 1.2311 1.2083 ESU   1.4571 1.4112 1.7225
1.2510 1.2550 1.2358 1.2294 1.2080 mod.   1.4418 1.4104 1.7225+QT
1.2826 1.2436 1.2344 1.2210 1.2067   1.4404 1.4057 1.7147
1.2767 1.2379 1.2344 ESU 1.2162 1.1730 HSS 1.3343 1.4401 1.4034 1.7131
1.2767 ESU 1.2367 1.2343 1.2099 1.0570 HSS PM 30 1.4305 1.4031 1.6587
1.2738 1.2365 1.2343 ESU 1.2085 Toolox 33 HSS PM 23 1.4301 1.4021 1.6582
1.2714 1.2363 1.2316 1.2083 Toolox 44 HSS PM 4 1.4125 1.4006 1.6580

Einige unserer Güten werden als sogenannte Vorvergüter in bereits vergütetem Zustand (Quenched and Tempered, "QT")
geliefert, zum Beispiel die Güte 1.2312, während der Lieferzustand der anderen, die somit vom Empfänger gezielt vergütet
werden können, weichgeglüht ist.

Mit Chrom und Molybden legiert wird der Vergütungsstahl 1.7225 gelegentlich als "Edelbaustahl" bezeichnet.